Künstlerischer Leiter Frank Brinkmann, "Katharina" und "Jacob Seidler" am Objekt

Bei abendlich frischen Temperaturen versammelten sich am Ortsrand von Ziegra (Döbeln) nahezu 100 Gäste, um an der festlichen Einweihung und Übergabe an die Stadt Döbeln teilzunehmen.

Musikalisch umrahmt vom Bläserensemble der Musikschule Döbeln begrüßten „Katharina von Bora“ und „Jacob Seidler“ die Gäste mit Auszügen aus der lokalen Reformationsgeschichte. Iris Schönbrodt (Projektleiterin ) und Frank Brinkmann (künstlerischer Leiter) des Projekts „Reformation und Kunst“ erläuterten den Projektverlauf und lobten die intensive Umsetzung der Bürgerbeteiligung bei der Entstehung. Dankesworte der Kommune brachte ein Augustinermönch zum Ausdruck, der sich auf Nachfrage als Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (Große Kreisstadt Döbeln) zu erkennen gab. Die hervorragende Zusammenarbeit unterstrich auch der Künstler Stefan Knechtel in seinem Dank an alle Beteiligten. Er schuf mit „Sphären/Globus“ ein Werk, das nicht nur die Brücke von der weltverändernden Zeit der Reformation ins Heute schlägt, sondern sich auch in wunderbarer Weise in die Landschaft am Lutherweg einfügt.

Die nächste Übergabe eines Kunstobjektes am Lutherweg steht am Dienstag, 2. Oktober bevor, dann in der Stadt Leisnig.

Abendstimmung am Lutherweg in Ziegra

Michael Seimer, Referent für die Lutherdekade und das Reformationsjubiläum